Schweizer Franken in Euro UmrechnerEgal ob sie in der Schweiz arbeiten oder Urlaub machen, der aktuelle CHF Kurs ist einfach von Bedeutung. Sie möchten Euro in Schweizer Franken umrechnen? Kein Problem mit unserem CHF Währungsrechner geht das online ganz schnell. So geht’s: einfach in das Eingabefeld den umzurechnenden Betrag der gewünschten Währung eingeben und auf „Berechnen“ klicken. Der Umrechner liefert sofort den Betrag.

Euro in Schweizer Franken:
EUR   =   CHF    

Schweizer Franken in Euro:
CHF   =   EUR    

 

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Aktueller CHF Kurs

Wo steht der Franken heute? Der aktuelle Schweizer Franken Kurs wird täglich als Referenzkurs (bezogen auf den Euro) von der Europäischen Zentralbank veröffentlicht. Nachdem die Schweizer Notenbank den Frankenkurs wieder freigegeben hat (Mindestkurspolitik von 1,20), konnte der Franken gegenüber dem Euro deutlich aufgewertet.

1 EUR = 1,1588 CHF
1 CHF = 0,8630EUR

 

Umrechnungstabelle Schweizer Franken in Euro

Hier finden Sie für die wichtigsten Franken Münzen und Scheine den Gegenwert in Euro und umgekehrt. Hilfreich ist die Umrechnungstabelle zur Orientierung für die fremde Währung. Die Berechnung der Beträge erfolgt mit den tagesaktuellen EZB Referenzkursen.

1 EUR = 1,16 CHF  1 CHF = 0,86 EUR
5 EUR = 5,79 CHF5 CHF = 4,31 EUR
10 EUR = 11,59 CHF10 CHF = 8,63 EUR
25 EUR = 28,97 CHF25 CHF = 21,57 EUR
50 EUR = 57,94 CHF50 CHF = 43,15 EUR
100 EUR = 115,88 CHF100 CHF = 86,30 EUR
250 EUR = 289,70 CHF250 CHF = 215,74 EUR
500 EUR = 579,40 CHF500 CHF = 431,48 EUR
1000 EUR = 1158,80 CHF1000 CHF = 862,96 EUR
5000 EUR = 5794,00 CHF5000 CHF = 4314,81 EUR

CHF Kursentwicklung

Wie hat sich der Franken seit 2000 zum Euro entwickelt? Die Abbildung 1 zeigt den EUR CHF Chart der letzten 15 Jahre

Schweizer Franken Euro Chart
Abb. 1: Kursverlauf Euro Schweizer Franken von 2000 – 2015. Quelle: EZB

Der EUR CHF Chart zeigt einen deutlichen Trend, wie bei bei einem anderen Währungspaar kaum vorkommt: Von 2000 bis zur Finanzkrise in 2008, bewegte sich der Kurs für das Währungspaar EUR CHF moderat in einem Band von 1,45 bis 1,65. Die bis dato relativ geringen Schwankungen waren mit Beginn der Finanzkrise obsolet: Der Franken wertete massiv gegenüber dem Euro auf.

Wechselkursuntergrenze bei Kurs 1,20 und Aufhebung des Mindestkurses

Als der Franken im Sommer 2011 sehr schnell in Richtung Parität zum Euro zusteuerte, trat die Schweizer Notenbank im September 2011 auf die Bremse und setzte offiziell einen Zielkurs von 1,20 als Wechselkursuntergrenze fest. Das bedeutete, die SNB verteidigte diese Kursgrenze durch  Intervention am Devisenmarkt, der Franken reagierte sofort auf diese Maßnahme und wertete bis auf 1,20 ab, wie in Abbildung 2 dargestellt ist.

CHF EUR Kursentwicklung 2011-2015

Abb.2: Euro – Schweizer Franken Kursentwicklung von 2011 -2015. Quelle: EZB

Am 15.01.2015 wurde der Notenbank der Mindestkurs zu gefährlich, da die Bilanzsumme durch die Interventionsmaßnahmen inzwischen erheblich aufgebläht war: Der Präsident der Schweizer Notenbank, Dr. Thomas Jordan erklärte die Aufhebung der Mindestkurspolitik. Der Frankenkurs schoss daraufhin innerhalb von wenigen Minuten von 1,20 auf 0,99, wie aus der Abbildung 1 zu sehen ist

Schweizer Franken Prognose

Wie ist der Trend beim Franken? Ganz offensichtlich: Die Schweizer Wirtschaft leidet unter der Stärke der Landeswährung.  Für Länder des EU Währungsraumes sind Importprodukte und Dienstleistungen, die aus der Schweiz bezogen werden, relativ teuer, was sich in der Exportbilanz der Schweiz negativ auswirkt. Die Schweiz erwägt daher den bereits negativen Leitzins noch weiter abzusenken, um den Franken für Ausländer unattraktiv werden zu lassen. Die weitere Kursentwicklung wird weitgehend von der wirtschaftlichen Dynamik der Schweiz und des EU Wirtschaftsraumes abhängen.

2015 – 2016

Das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) hat für das I. Quartal von einem Rückgang des BIP um 0,2% publiziert. Für die Schweiz gehen wir für 2015 und 2016 von einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von ca. 0,5% aus. Da das BIP im Euroraum 2015 und auch 2016 bei rund 1,2% betragen wird, dürfte der Schweizer Franken kein großes Aufwertungspotenzial haben. Dies könnte sich allerdings im Fall unvorhergesehener Ereignisse in der EU schnell ändern. Sollte das Griechenland-Exit bzw. der Grexit wieder ernstafter werden, könnte der Kurs des CHF als sichere Fluchtwährung wieder zulegen.
Die aktuelle Prognose für den Schweizer Franken ist für die nächsten Monate allerdings neutral bis leicht negativ.

Schweizer Franken als Landeswährung

In den 26 Kantonen der Schweizerischen Eidgenossenschaft sowie im Fürstentum Liechtenstein stellt der Schweizer Franken die Landeswährung dar. Im Schweizer Staatsgebiet befindet sich außerdem die Enklave Campione d’Italia, die zu Italien gehört, aber ebenfalls den Schweizer Franken als Landeswährung gewählt hat. Da es in der Schweiz mit Deutsch, Italienisch, Französisch und Rätoromanisch vier Amtssprachen gibt, ist die Währung auch unter den folgenden Begriffen bekannt:

  • Schweizerfranken (Schweizerhochdeutsch)
  • Franco svizzero (Italienisch)
  • Franc suisse (Französisch)
  • Franc svizzer (Rätoromanisch)

Die international genutzte Abkürzung gemäß ISO 4217 ist CHF. Ein Schweizer Franken entspricht 100 Rappen beziehungsweise ein Franco svizzero entspricht 100 centesimi, ein Franc Suisse entspricht 100 centimes und ein Franc Svizzer entspricht 100 raps. Die Währung wird mit Fr. oder SFr. sowie mit Rp. für Beträge ab einem Schweizer Franken beziehungsweise Cts. für Beträge von weniger als einem Schweizer Franken abgekürzt. Die Schreibweise größerer Währungsbeträge unterscheidet sich von den in Deutschland üblichen Angaben. Ein Betrag von 2.500 CHF wird in der Schweiz als 2‘500 CHF dargestellt, da die Schweizer als Trennzeichen für die Tausenderbeträge das Apostroph verwenden und die Dezimalstellen mit einem Punkt abtrennen.

Umlaufmünzen und aktuelle Banknoten des Schweizer Franken

Diese Münzen des Schweizer Franken befinden sich zurzeit im Umlauf:

  • 5 Rappen
  • 10 Rappen
  • 20 Rappen
  • ½ Schweizer Franken, entspricht 50 Rappen
  • 1 Schweizer Franken
  • 2 Schweizer Franken
  • 5 Schweizer Franken

Bis zum 31. Dezember 1977 gab es noch ein Zweirappenstück und bis zum 31. Dezember 2006 zusätzlich eine Ein-Rappen-Münze, die als auch Einräppler und Zweiräppler bezeichnet wurden. Der Gebrauch dieser Münzen ging seit den 1970er Jahre immer weiter zurück, sodass ihre Abschaffung beschlossen wurde. Der Einräppler war seit den 1990er Jahren kaum noch im Schweizer Alltag zu finden, er behielt trotzdem bis zum Ende des Jahres 2006 als gesetzliches Zahlungsmittel seine Gültigkeit.

Die Münzen in CHF werden von swissmint mit Sitz in Bern hergestellt, die früher unter dem Namen Eidgenössische Münzstätte firmierte. Es handelt sich um die offizielle Prägestätte des Landes, die der Eidgenössischen Finanzverwaltung unterstellt ist. Die Schweizer Prägeanstalt ist seit dem Jahr 1906 in demselben Gebäude im Kirchenfeldquartier in Bern tätig, das heute unter Denkmalschutz steht. Hier werden die aktuellen Münzen des Schweizer Franken mit einer Legierung aus Kupfernickel hergestellt. Die einzige Ausnahme bildet die 5-Rappen-Münze, die seit dem Jahr 1981 aus Aluminiumbronze besteht.

Die Münzen mit den Werten 5 Rappen, 10 Rappen und 20 Rappen weisen einen glatten Rand auf, Münzen mit den Werten 1,00 CHF und 2,00 CHF sind am Rand gerippt und die Münze im Wert von 5,00 CHF ist am Rand mit Sternen versehen.

Die Banknoten des Schweizer Franken werden seit dem Jahr 1907 von der Zentralbank des Landes, der Schweizerischen Nationalbank (SNB), gedruckt. Aufgrund der Vielsprachigkeit des Landes ist die Zentralbank auch als Banca nazionale svizzera (BNS), Banque nationale suisse (BNS) oder als Banca naziunala svizra (BNS) bekannt. Die Schweizer Banknoten werden seit dem Jahr 1907 in Serien herausgegeben, wobei zurzeit die achte Serie im Umlauf ist. Eine neunte Serie ist seit einigen Jahren in Arbeit, die Pläne wurden aber bisher nicht umgesetzt. Die derzeit gültige Serie umfasst die folgenden Banknoten:

  • 10 Schweizer Franken
  • 20 Schweizer Franken
  • 50 Schweizer Franken
  • 100 Schweizer Franken
  • 200 Schweizer Franken
  • 1.000 Schweizer Franken

In der Vorgängerserie, der sechsten Serie, gab es noch einen Geldschein im Wert von 500 CHF. Diese Banknote wurde mit der achten Serie abgeschafft und durch einen 200 CHF-Schein abgelöst. Die siebte Serie der Banknoten in Schweizer Franken kam niemals in den Umlauf, da es sich um eine Reserveserie handelte, die als Ersatz für eventuelle Fälschungen gedacht war. Die Schweizer Banknoten gelten jedoch aufgrund von achtzehn verschiedenen Sicherheitsmerkmalen als eine der fälschungsichersten Währungen der Welt. Da die Sicherheitsmerkmale stets weiterentwickelt werden, ist der Druck einer Reserveserie heute nicht mehr notwendig.

Aufhebung des Mindestkurses und die Folgen für deutsche Urlauber

Bis zum 14. Januar 2015 wurde durch die Schweizerische Nationalbank für den Schweizer Franken ein fester Mindestkurs festgesetzt, der bedeutete, dass 1,00 EUR den Wert von 1,20 CHF hatte. Nach Aufhebung des Mindestkursesam 15. Januar 2015 verteuerte sich der Schweizer Franken für deutsche Urlauber. Statt 1,20 CHF erhielten deutsche Bankkunden am 16. Januar 2015 nur noch 1,13 CHF für 1,00 EUR und in den folgenden Tagen verminderte sich der Wert sogar auf unter einen Schweizer Franken für einen Euro.

Da die Währung aus Sicht deutscher Urlauber teurer geworden ist, sollten sie bei Reisen in die Schweiz versuchen, in Euro zu bezahlen. Das ist zum Beispiel an Bahnhöfen und Flughäfen, bei der Post und in einigen grenznahen Geschäften möglich. Ansonsten werden in der Schweiz Kreditkarten und Girocards zum Bezahlen akzeptiert. Bei Abhebungen am Geldautomaten sollten deutsche Reisende darauf verzichten, sich den abgehobenen Betrag in Euro umzurechnen zu lassen. Bei einer Abhebung in Schweizer Franken erhält der Kunde einen höheren Betrag ausgezahlt als bei einer Umrechnung.

Schweizer Franken News

30.08.2015 Der Präsident der Schweizer Nationalbank, Thomas Jordan, sieht noch für längere Zeit Negativzinsen für den Franken um diesen unattraktiv bleiben zu lassen. Er sagte im Interview mit der NZZ: „Aufgrund der markanten Aufwertung des Frankens musste man damit rechnen, dass das Wirtschaftswachstum und vor allem die Exportwirtschaft beeinträchtigt würden. Der Franken ist überbewertet, das ist für Firmen, die der Auslandkonkurrenz ausgesetzt sind, eine grosse Herausforderung.“

31.07.2015 Das wurde teuer: Die Schweizerische Nationalbank (SNB) bringt es 2015 in den ersten 6 Monaten auf einen satten Verlust von 5,1 Milliarden Franken. Dabei schlägt allein der Verlust durch die Aufhebung des Mindestkurses mit 42 Milliarden Euro zu Buche.

 

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