Dollar in Euro umrechnenInformationen für Anleger, die ein US Dollar Fremdwährungskonto eröffnen möchten und tagesaktuelle Kurse suchen. Der Dollar ist die Devise, die am häufigsten von Banken für ein Währungskonto angeboten wird. Da die amerikanische Währung die Leitwährung der Welt ist, sind die Spreads beim Devisenhandel mit USD geringer als bei anderen Währungen. Anleger profitieren damit von geringen Kaufkosten.

Diese Banken bieten ein USD Frendwährungskonto an (Auswahl): Benk, Commerzbank, comdirect, Consorsbank, DAB, S Broker,  maxblue.

Euro Dollar Währungsrechner

Mit dem Dollar Währungsrechner können schnell Beträge zwischen den beiden Währungen hin und her gerechnet werden.

 

Euro in US-Dollar:
EUR   =   USD    

US-Dollar in Euro:
USD   =   EUR    

 

Dollar Wechselkurse werden zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten benötigt: Unternehmen unterhalten Geschäftsbeziehungen in den USA und haben Zahlungsvorgänge in der Landeswährung. Urlauber nutzen die Gelegenheit zum Einkaufen in Amerika, oder an der Warenkasse muss bei einem US Shop in Dollar bezahlt werden. Mit unserem Dollar Euro Umrechner können Sie online und kostenlos bequem jeden gewünschten Betrag umrechnen. Einfach einen Wert in das freie Feld eingeben und auf den „Berechnen“ Button klicken. Der zum tagesaktuellen EZB Referenzkurs umgerechnete Betrag erscheint sofort.

zum Fremdwährungskonto Vergleich

1 US Dollar in Euro

Umrechnungstabelle Euro in Dollar und umgekehrt

Die Währungstabelle liefert den Wert für die gängigen Dollar und Euro Banknoten auf einen Blick. Eine Umrechnungstabelle ist insbesondere beim Einkauf vor Ort oder beim Shoppen im Internet hilfreich um beispielsweise den Betrag von 1 Euro in US Dollar oder 1 Dollar in Euro zu kennen. Die Übersicht listet die Beträge für 1 Dollar in Euro, 5 Dollar, 10 Dollar über 100 Dollar, 1000 Dollar bis 5000 Dollar.

Umrechnungstabelle USD – EUR

1 EUR = 1,20 USD  1 USD = 0,84 EUR
5 EUR = 5,98 USD5 USD = 4,18 EUR
10 EUR = 11,96 USD10 USD = 8,36 EUR
25 EUR = 29,90 USD25 USD = 20,90 EUR
50 EUR = 59,81 USD50 USD = 41,80 EUR
100 EUR = 119,61 USD100 USD = 83,61 EUR
250 EUR = 299,03 USD250 USD = 209,01 EUR
500 EUR = 598,05 USD500 USD = 418,03 EUR
1000 EUR = 1196,10 USD1000 USD = 836,05 EUR
5000 EUR = 5980,50 USD5000 USD = 4180,25 EUR

Dollar Euro WährungsrechnerAktueller Dollar Euro Kurs

Hier finden Sie den tagesaktuellen USD Kurs. Die Angabe entspricht dem von der EZB veröffentlichten Referenzkurs. Die Kursstellung erfolgt täglich um 16:00 Uhr.

1 EUR = 1,1961 USD
1 USD = 0,8361EUR

 

Der US Dollar Symbol $, Geschichte und Aktuelles

Die Währung der United States of America (USA), der US Dollar, ist auch als „greenback“ oder „buck“ bekannt. Der Spitzname „greenback“ (grüner Rücken) rührt von der grünen Farbe der amerikanischen Geldscheine her. Die Bezeichnung „buck“ geht vermutlich auf den im 18. Jahrhundert gebräuchlichen Tauschhandel zurück, als Waren gegen Tierfelle getauscht wurden. Dabei wurde ein Bündel verschiedener Felle als buck bezeichnet. Der eigentliche Name Dollar leitet sich von daler, einem niederdeutschen Begriff, sowie von dem niederländischen Wort Daalder oder Dalder ab, die auch zu der deutschen Übersetzung Taler geführt haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Währungen der Welt besitzt der US Dollar nicht nur eine einzige Unterteilung in kleinere Einheiten, sondern es gibt drei offizielle Unterteilungen:

  1. Ein US Dollar entspricht 10 Dime
  2. Ein US Dollar entspricht 100 Cent
  3. Ein US Dollar entspricht 1000 Mill

Um den US Dollar im internationalen Zahlungsverkehr zu identifizieren, wird die Abkürzung USD gemäß ISO Code 4217 verwendet. Das Währungskürzel für einen US Dollar lautet $ und die Untereinheiten werden mit ¢ für Cent beziehungsweise ₥ für Mill gekennzeichnet.

 

Die historische Entwicklung des US Dollar

Nach der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika wurde der US Dollar im Jahr 1785 als einheitliche Währung eingeführt. Als erster Staat weltweit führten die USA das Dezimalsystem für den USD ein. Eine ähnliche Währung aus der damaligen Zeit, die denselben Silbergehalt besaß wie die ersten Silbermünzen in US Dollar, der spanische „Dolar“, wurde dagegen in Achtel geteilt. Mit Verabschiedung eines Gesetzes mit der Bezeichnung „Act establishing a mint and regulating the Coins of the United States”, abgekürzt Coinage Act oder auch Mint Act, wurde am 2. April 1792 der neue Silberdollar zum gesetzlichen Zahlungsmittel der USA erklärt. Gleichzeitig wurde die staatliche Münzanstalt United States Mint gegründet. Die Münzanstalt ist bis heute für das Prägen der amerikanischen Umlaufmünzen sowie zahlreicher Gedenk- und Sondermünzen zuständig.

Bis zur Ausgabe der ersten „greenback“ genannten Banknoten in USD dauerte es noch bis zum Jahr 1861. Bis dahin druckten mehr als 1.600 verschiedene Banken und Gesellschaften ihre eigenen Geldscheine, die häufig nur in einem sehr begrenzten regionalen Gebiet den aufgedruckten Wert besaßen. Um die Kosten des Sezessionskrieges zu finanzieren, beschloss die Union der Nordstaaten, ab dem Jahr 1861 eigene Banknoten in US Dollar zu drucken und auf alle anderen Geldscheine eine Steuer in Höhe von zehn Prozent zu erheben. Durch die Steuer verschwanden die mittlerweile mehr als 7.000 unterschiedlichen Banknoten in USD, die sich bis dahin im Umlauf befanden, schnell vom Markt. Die neuen Geldscheine wurden von eigens gegründeten Nationalbanken gedruckt. Die Kosten des amerikanischen Bürgerkrieges wurden durch Staatsanleihen und durch den Druck der neuen Banknoten getragen. Durch die Unterstützungszahlungen deutscher Banken und niederländischer Finanziers, die in Gold erfolgten, konnte der neue US Dollar seinen Wert trotz der immensen Kriegskosten mit einem Wert von 43 Cent je US Dollar zum Kriegsende im Jahr 1865 behaupten. Die Bindung des US Dollar an Gold wurde bis zum Jahr 1971 beibehalten.

Der US Dollar als führende Währung der Welt

Durch die beiden Weltkriege gerieten viele Nationen in Zahlungsschwierigkeiten. Dazu gehörte auch Großbritannien, das bis dahin als die führende Wirtschaftsnation der Welt galt. Um nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Währungsordnung zu errichten, trafen sich die Vertreter von 44 Ländern vom 1. bis zum 22. Juli 1944 in der amerikanischen Kleinstadt Bretton Woods, die in New Hampshire liegt. Bei der Konferenz ging es vor allem um die Wechselkurse der internationalen Devisen. Während die amerikanischen Konferenzteilnehmer versuchten, einen festen Briefkurs und Geldkurs für jede Fremdwährung zu vereinbaren, bestanden die Briten auf flexiblen Kursen. Das Ergebnis war das Abkommen von Bretton Woods, das eine Kombination beider Kursfeststellungen mit dem US Dollar als Leitwährung beinhaltete. Eine weitere Folge des Treffens war die Gründung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank, die den Mitgliedsländern finanzielle Hilfe beim Wiederaufbau der durch den Krieg zerstörten Städte gewähren sollte. Im Jahr 1949, noch in ihrem Gründungsjahr, trat auch die BRD dem Abkommen von Bretton Woods bei.

Am 15. August 1971 beendete der damals im Amt als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika tätige Richard Nixon die sogenannte Gold-Konvertibilität des US Dollar. Bis zu diesem Datum hatte sich die amerikanische Regierung verpflichtet, den Gesamtbestand an ausgegebenen USD jederzeit zu einem festen Kurs in Gold umzutauschen. Doch schon seit dem Jahr 1960 überstieg der Wert der ausgegebenen Münzen und Banknoten in amerikanischer Währung den staatlichen Goldvorrat der USA. Daher musste der Goldstandard aufgegeben werden, was zu einer erheblichen Abwertung des US Dollar führte. Trotzdem hat der Dollar seine Bedeutung als führende Währung der Welt weiterhin beibehalten.

Heute gültige Banknoten und Münzen in US Dollar

In einem Gesetz aus dem Jahr 1965 haben die USA festgelegt, dass ausschließlich United States Dollar Notes, Federal Reserve Notes, die von einer der zwölf Zentralbanken des Landes gedruckt wurden, oder Banknoten, die von einer der National Banks herausgegeben wurden, als gesetzliche Zahlungsmittel gelten. Diese Banknoten tragen ein rotes Siegel, weshalb sie auch als Red Seal bekannt sind. Das Gesetz wurde notwendig, weil über Jahrzehnte viele verschiedene Versionen der Banknoten in USD gedruckt wurden und auch zahlreiche Fälschungen in den Umlauf kamen.

Viele der älteren legalen Scheine wurde wegen Verschmutzung oder Abnutzung aus dem Verkehr gezogen und vernichtet, sodass aktuell nur noch Banknoten der Federal Reserve Banks im Umlauf zu finden sind. Diese Banknoten tragen die folgenden Werte:

  • 1 USD
  • 2 USD
  • 5 USD
  • 10 USD
  • 20 USD
  • 50 USD
  • 100 USD

 

Aus früheren Auflagen gelten noch die folgenden Geldscheine des US Dollar als gesetzliche Zahlungsmittel:

  • 500 USD
  • 1.000 USD
  • 5.000 USD
  • 10.000 USD

Diese Banknoten sind im täglichen Gebrauch kaum noch zu finden, sie gelten aber als begehrte Sammlerobjekte. Im Jahr 1934 wurde einmalig eine Banknote im Wert von 100.000,00 USD gedruckt, die ausschließlich für eine Verrechnung zwischen Banken gedacht war. Diesen Geldschein erhielten die Banken nur gegen Zahlung von Gold im Wert von 100.000,00 USD. Obwohl die Banknote nie in den Umlauf kam, gilt sie bis heute als gesetzliches Zahlungsmittel.

Auf sämtlichen amerikanischen Banknoten ist das Porträt eines bekannten amerikanischen Mannes zu sehen. Erst wenn sich im Jahr 2020 das Wahlrecht der Frauen in den USA zum 200. Mal jährt, soll erstmals ein Frauenporträt eine amerikanische Banknote zieren.

Die Umlaufmünzen in USD zeichnen sich dadurch aus, dass die Bevölkerung jede Münze mit einem Spitznamen versehen hat:

  • 1 Cent (Penny)
  • 5 Cent (Nickel)
  • 10 Cent (Dime)
  • 25 Cent (Quarter)
  • 50 Cent (Half oder half Dollar)
  • 1 US Dollar (Buck)

Sämtliche USD Münzen sind seit dem Jahr 1793 mit dem Wort Liberty versehen. Der lateinische Spruch „e pluribus unum“, der übersetzt „aus Vielen wird Eins“ bedeutet, findet sich ebenfalls auf allen aktuellen amerikanischen Münzen. Seit dem Jahr 1938 werden die Münzen außerdem mit dem Spruch „In God we trust“ bedruckt. Dieser Spruch stellt seit dem Jahr 1956 das nationale Motto der USA dar und findet sich seit 1957 auch auf den Banknoten in US Dollar.

 

Tipps für Urlauber und Anleger

Bei einer Reise in die USA sollten Urlauber in Deutschland einen geringen Betrag von Euro in US Dollar umtauschen. Dabei empfiehlt sich eine kleine Stückelung der Geldscheine, da zum Beispiel Taxifahrer maximal auf einen Schein im Wert von 20 USD herausgeben. Die deutschen Banken und Sparkassen haben in der Regel auch größeren Mengen an Sorten in USD im Bestand. Falls der Kunde eine bestimmte Stückelung der Banknoten wünscht, sollte er seinen Wunsch einige Tage zuvor anmelden, um die passenden Geldscheine für seine Reise in die USA zu erhalten. Ebenso kaufen die Kreditinstitute in Amerika Euro an, wobei die Urlauber die Sortenkurse der verschiedenen Anbieter miteinander vergleichen sollten. Ausländer sollten in den Vereinigten Staaten darauf achten, dass alle Banknoten dieselbe Größe aufweisen. Der Wert der Geldscheine ist nur an ihrem Aufdruck zu erkennen. Daher muss Wechselgeld sofort nachgezählt werden, um sicherzustellen, dass der richtige Betrag zurückgegeben wurde.

Selbst kleinere Beträge können auch problemlos mit einer Kreditkarte bezahlt werden und die Karte kann für Bargeldabhebungen an einem Geldautomaten genutzt werden. Kreditkarten haben Travelers Cheques mittlerweile als Reisezahlungsmittel für Reisen nach Amerika zum größten Teil abgelöst. Trotzdem ist die Mitnahme und Einlösung von Travelers Cheques weiterhin ohne Schwierigkeiten möglich.

Zahlreiche deutsche Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen in die USA unterhalten ein Devisenkonto in USD. Außerdem bieten einige deutsche Kreditinstitute ihren Kunden ein Fremdwährungskonto in US Dollar als Anlagekonto an. Für Firmen hat das Währungskonto den Vorteil, dass sie den internationalen Zahlungsverkehr mit ihren amerikanischen Kunden abwickeln können, ohne auf Währungsschwankungen achten zu müssen. Investoren können das USD Fremdwährungskonto nutzen, um in Zeiten niedriger Zinsen durch Kursgewinne eine bessere Rendite zu erzielen.

Devisenkonten in US Dollar werden vor allem als Tagesgeldkonto angeboten. Für die Geldanlage auf einem Devisenkonto in USD muss der Kunden Euro verkaufen, um US Dollar zu erhalten. Dazu berechnet ihm die Bank den Geldkurs der Devisen, während der Anleger bei einer späteren Auszahlung oder der Kontoauflösung eine Umrechnung von USD in EUR zum Briefkurs erhält. Die Differenz zwischen den Kursen wird auch als Spread bezeichnet und stellt eine Gebühr der Bank dar. Geldanlagen deutscher Sparer auf einem Währungskonto in US Dollar unterliegen seit dem 03.07.2015 der gesetzlichen Einlagensicherung von umgerechnet 100.000 Euro je Kontoinhaber.

 

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